kawumtech.de 2012 – Root-Server im Eigenbau

Und da bin ich mal wieder! Lange war es jetzt still um den Blog und meine Seite allgemein, aber heute habe ich mal wieder ein bisschen an der Basis gearbeitet, indem ich den Server auf dem kawumtech.de rennt komplett neu aufgesetzt hab. Ganz in Eigenregie und ohne Confixx und sonstigen Schrott, den das “Rundum-Sorglos-vServer-Paket” von meinem Hoster beinhaltet. Und das ist erst der Anfang von einer ganzen Reihe Updates und Projekte, die ich in der nächsten Zeit realisieren will. Alles wird auf den neuesten Stand gebracht, ich werde mal ordentlich aufräumen und auch viele neue Dinge ausprobieren.

Dazu gehört unter anderem auch der Start meiner Initiative “Schnelleres DSL für Litzendorf” – ich hänge hier an einer 2000er-Leitung, und das seit fast 10 Jahren inzwischen. Bestärkt durch Freunde, Bekannte und Leute aus dem Ort werde ich jetzt also ernst machen und Initiative ergreifen und mich für einen Ausbau in unserer Gemeinde einsetzen, nachdem sich da bisher nicht wirklich was getan hat. Sobald das Projekt online geht werde ich es natürlich hier ankündigen.

Ansonsten geht es mir eigentlich ganz gut, mein neues Studium (angewandte Informatik in Bamberg) ist zwar recht zeitintensiv – deswegen auch die lange Sendepause *ährm* – aber es macht mir Spaß. Diesmal sollte ich also am Ball bleiben :D

Soweit war’s das erstmal wieder von mir, man sieht sich!

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Von neuer Frische und alten Tapeten…

Nach dreimonatiger Schreibpause – heute mal wieder was neues. Was ganz neues!

Wie manch regelmäßiger Besucher unschwer erkennen kann hab ich dem Blog einen designmäßigen Frühjahrsputz verpasst – schlicht, performant, aber trotzdem hübsch anzusehen und auf dem aktuellen Stand der Technik. Auch die PeteBash wurde verbessert, jedes Zitat hat jetzt einen Direktlink über den es einzeln angezeigt werden kann, und ja, diesen Link kann man auch herumschicken und ein spezielles Zitat so jedem zeigen wenn man möchte ;-)

Ansonsten sitze ich wieder zu Hause, in meinen alten Tapeten, und warte auf das Sommersemester. Ja, richtig gelesen, ich habe meiner Studentenbude in Erlangen den Rücken gekehrt und bin in heimische Gefielde zurückgekehrt. Elektrotechnik sollte es dann doch nicht sein, somit war dieses Kapitel am 30. November 2010 Geschichte. Mein Zimmer wurde zum Glück von einer alten Schulfreundin per Untermiete übernommen, ich bin ausgezogen, sie ist eingezogen (mit meiner Hilfe), Thema erledigt. Seitdem sitze ich halt daheim rum..

Damit ist aber in einem Monat auch schluss, da ich hier – daheim in Bamberg – ein neues Studium in Angriff nehmen werde – diesmal angewandte Informatik. Ob mir das eher liegt? Wird sich zeigen. Diesmal habe ich es mir jedenfalls genauer überlegt und das, was angeboten wird, hört sich eigentlich recht interessant an. Alles in allem genieße ich die ersten warmen Tage in dem Jahr und genieße die freie Zeit, die ich noch habe ;-)

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Elektrotechnik I und andere Katastrophen…

Montag, 25. Oktober 2010, 15:12 – Das hier ist der erste Eintrag, den ich a) mit meinem Notebook und b) nicht von zu Hause, sondern von meiner Studentenbude aus verfasse.

Im Großen und Ganzen ist mein Einstieg hier – anders als erwartet – doch recht glatt gelaufen. Die Mitbewohner im Wohnheim haben mich freundlich in Empfang genommen, ich habe lauter neue Leute kennengelernt usw. So langsam blicke ich im Uniwirrwar etwas durch, trotzdem hat das Mathe-Repetitorium gezeigt, das meine Mathematikkentnisse immernoch ausbaufähig sind xD Ich hoffe ich bekomme das noch auf die Reihe, bis das Elektrotechnikstudium richtig heftig vorrangeht, da werde ich den ganzen Kram mit Komplexen Zahlen, Integralen und Differentialen wohl öfters brauchen, zumindest wenn ich den Aussagen unseres Mathe-Profs glauben schenken darf. Mit “üben üben üben” hat er aber wohl leider recht :B

Kulinarisch sieht es leider auch nicht besser aus – Studentenfutter statt Mutters gute Küche.. aber ich komm damit klar :D Vielleicht stell ich mich irgendwann doch mal hinter den Herd wenn Zeit dazu ist. Im Moment siegt leider die Faulheit..

Was mich allerdings wirklich auf die Palme bringt ist die Unfähigkeit gewisser Behörden, selbst mal aktiv zu werden und stattdessen die Leute belästigen zu müssen. Ich bin gerade mal hier in meinem neuen Lebensraum angekommen und darf gleich am sog. “Mikrozensus” teilnehmen, eine “seit 1957 jährlich bei einem Prozent aller in Deutschland wohnenden Haushalte durchgeführten Stichprobenerhebung”. Aha, eine Stichprobe, Ok.. Und was haben dann solche Fragen nach meinem Einkommen, meiner Krankenversicherung oder sonstigen privaten Dingen da drinn verloren? Und warum ist eine “Stichprobenerhebung” mit Bußgeld und sonstigen Sanktionen belegt, wenn man diese nicht rechtzeitig abliefert bzw. nicht abliefern möchte? Ich meine, wenn der eine nicht will kann man ja auch 10 andere Leute dafür auswählen, und wir leben ja in der BRD im Jahre 2010, und nicht in der DDR anno 1979, oder? Was ICH mich auf der anderen Seite stichprobenartig frage, hat die ausführende Behörde nicht Kontakt mit anderen Behörden und könnte mit diesen Daten austauschen? Ich bin mir sicher, das mindestens 60% der Daten, die von mir verlangt werden, schon irgendwo vorliegen. Aber das ist irgendwo typisch deutsche Behörde: Blos nicht zu viel machen und den Bürger stattdessen nerven, im Zweifel kann man ja noch kassieren. Aber was die Behörde kann, kann ich schon lange – dann gibts halt blos das Allernötigste und sicher keinen einzigen Cent von mir.

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